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Schulsanitäter

Grundsätzliches:

Ausgewählte Schüler der Klassen 8 werden in einer AG zunächst in erster Hilfe ausgebildet. Sie lernen darin folgende Inhalte:

  • Absichern und Eigenschutz
  • Bergen von verletzten Personen (bsp. Rautek-Griff)
  • Erkennen von Verletzungen, Klären des Bewusstseinszustands
  • Anwendung bestimmter Lagetechniken (Seitenlage, Schocklage)
  • Verhalten bei Herzstillstand (HLW)
  • Wundversorgung (Druckverband u.a.)
  • Maßnahmen bei Sportverletzungen (Kühlen, Hochlegen…)
  • Versorgung von Brandwunden und Insektenstichen
  • Verhalten im Katastrophenfall
  • Verhalten im Sani-Raum und Umgang mit dem Diensthandy

 

Nur Schüler, die zeigen, dass sie verantwortungsvoll sind, können den Dienst übernehmen, da sie selbstständig mit dem Raum und dem darin enthaltenen Material umgehen müssen.

 

In der wöchentlichen AG lernen die Schüler weitere Themen der ersten Hilfe, wie den Umgang mit Tragen und Bergetüchern und das Messen von Blutdruck kennen. Ebenfalls werden Einrichtungen der Feuerwehr und der Rettungsdienstes besucht.

 

Die Schüler erhalten für ihren Dienst eine Bescheinigung, die auch für den Führerschein erforderlich ist und einen Vermerk aufs Zeugnis. Der Vermerk kann folgenden Wortlaut haben:

 

Der Schüler/Die Schülerin_______ist an unserer Schule als Schulsanitäter/in tätig. Durch ihren/seinen Dienst leistet er einen wichtigen Dienst für ein sicheres Schulleben.


Ablauf des Dienstes:

Es wird ein Dienstplan erstellt. An jedem Schultag haben immer 2 oder 3 Schüler (männlich, weiblich) Dienst. In den Pausen ist der Sani-Raum besetzt, d.h. Schüler, denen in der Pause etwas geschehen ist, wenden sich sofort an die Sanitäter im Sani-Raum.

 

Wenn während der Schulzeit etwas geschieht, bsp. im Sportunterricht, erfolgt die Alarmierung der Schulsanitäter durch das Sekretariat. Dabei werden sie über das Sani-Handy informiert.

 

Wenn möglich erfolgt die Behandlung im Sani-Raum. Wenn nicht, vor Ort. Im Notfall wird der betreuende Lehrer oder ein anderer Lehrer hinzu gezogen. Die Alarmierung des Rettungsdienstes erfolgt dann durch eine Lehrkraft. Nur wenn die Person bewusstlos ist oder ein Atemstillstand vorliegt und keine Lehrkraft dabei ist, rufen die Schüler den Rettungsdienst und beginnen mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen (hier Seitenlage oder HLW).

 

Ziele:

Die Schulsanitäter sollen:

  • das Schulleben sicherer machen und es stärken
  • positives Bild für andere Schüler sein
  • verantwortungsbereit und selbstbewusster werden

Streitschlichtung

Allgemeines:

Streit und Konflikte begleiten und belasten das Zusammenleben der Schüler.

 

Wir als Schule möchten dem entgegenwirken. Die ausgebildeten Streitschlichter leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, da sie den Schülern helfen sollen, ihren Streit selbstständig zu lösen, in dem eine Lösung gefunden wird, die beide Streitenden akzeptieren.

 

Ebenfalls sollen die Schlichter (Mediatoren) auch als Paten eingesetzt werden, d.h. sie sollen den Schülern der neuen 5 Klässlern helfen, in der neuen Schule besser zurecht zu kommen.

 

Die Ausbildung der Schüler beginnt im 8. Schuljahr im Rahmen einer AG. Auch hier können nur ausgewählte Schüler teilnehmen, da die Schüler auch hier oft selbstständig und in eigener Verantwortung ihren Dienst absolvieren sollen. Dies geht nur, wie im Sani-Dienst, wenn es eine Vertrauensbasis zwischen betreuender Lehrkraft und Schülern gibt.

 

Ausbildung:

  • Definition: Konflikt
  • das Eisbergmodell
  • Umgang mit Konflikten
  • Kommunikationstechniken, wie aktives Zuhören, Spiegeln, Missverständnisse vermeiden lernen, klare Ausdrucksweise, Verwendung von Ich-Botschaften, Empathie fördern, freies Vortragen
  • Sinn und Zweck der Schlichtung
  • Rolle des Mediators
  • Die 5 Phase der Schlichtung
  • Anwendung des Erlernten in Rollenspielen

 

Ziele:

  • Die Schlichter werden durch die Ausbildung selbstsicherer, da sie auch lernen Texte frei vorzutragen
  • Konflikte sollen durch Schüler selbstständig und auf Augenhöhe gelöst werden. Dies hat den Vorteil, dass die Lösungen eher akzeptiert werden, da bei Streitenden einen Kompromiss finden sollen, den sie beide akzeptieren können. Dies setzt allerdings eine Freiwilligkeit der Streitenden voraus. Sollten die Schlichter nicht weiter kommen, muss der Streit, wie bisher durch eine Lehrkraft oder die Schulsozialarbeit gelöst werden.
  • Die Lehrkräfte und die Schulsozialarbeit soll dadurch entlastet werden.

 

Ablauf:

Wie im Sani-Dienst gibt es auch hier einen Dienstplan. Jeden Tag haben mindestens 2 Schüler (m/w) Dienst. Der Dienstplan hängt im Lehrerzimmer. Sollte es einen Konflikt geben, können die Streitenden entweder sofort die zuständigen Mediatoren ansprechen oder sie werden von einem Lehrer zu den Mediatoren geschickt. Sollten die Mediatoren einen Streit beobachten, können sie auch selber dazwischen gehen und eine Schlichtung anbieten.

 

Die Schlichter sollen dabei in der Pause zunächst klären, ob der Streit schnell (also in einer Pause, hier kann auch die Mittagspause genutzt werden) zu klären ist oder ob es eine Schulstunde braucht. Sollte dies der Fall sein, so ist mit dem Klassen- bzw. entsprechenden Fachlehrer eine geeignete Stunde abzusprechen, wann das Schlichtungsgespräch stattfinden kann (Alle Schüler müssen dabei ihre jeweiligen Lehrer informieren).

 

Die Abwesenheit der Schüler wird dabei durch einen entsprechenden Laufzettel (ähnlich wie der für den Ruheraum) dokumentiert.

 

Die Schlichter erhalten für ihren Dienst einen Vermerk auf dem Zeugnis. Der Vermerk kann folgendermaßen lauten:

 

Der/Die Schüler /in _____ ist an unserer Schule als Streitschlichterin tätig. Mit ihrem Dienst leistet sie einen wichtigen Beitrag für ein friedliches Schulleben.